Im Rahmen des neuen Brandschutzkonzepts bzw. der erforderlichen Maßnahmen (wir berichteten in Neues Brandschutzkonzept zu Lasten der Händler) zur Umsetzung wird im Laufe des 02.02.2015 an jedem einzelnen Stand eine Sichtungsprüfung der vorliegenden Unterverteilung durch den TÜV Rheinland erfolgen. Die Beauftragung erfolgte auf unsere Anfrage hin durch die Stadt Köln und ist für die betroffenen Unternehmer kostenfrei. Die Unternehmen werden gebeten Vorsorge für einen reibungslosen, schnellen Ablauf treffen zu wollen. Die entsprechenden Zugänge sind frei zu räumen.
Demnach scheinen die Planungen für das Sanierungsgebiet im Kölner Süden, was auch den Großmarkt in Raderberg mit einschließt nun im vollen Gange zu sein.
Die Planungen und vor allem die wichtigen Entscheidungen zum neuen Standort in Marsdorf hingegen sind nun vollends ins Stocken geraten.
Für die Händler auf dem Kölner Großmarkt ist derzeit nur eines sicher: im Jahr 2020 soll die Schließung des Betriebs des Kölner Großmarkts an seinem jetzigen Standort in Raderberg erfolgen. Auf die ansässigen Unternehmen kommen nach aktueller Beschlusslage des Rats der Stadt Köln neben der Aufgabe der unternehmerischen Tätigkeit am jetzigen Standort möglicherweise recht umfangreiche Rückbauverpflichtungen zu.
Die Gemeinschaft zur Förderung der Interessen der Deutschen Frischemärkte e.V., kurz GFI, die im Zeitraum vom 22.10.2014 bis zum 23.10.2014 ihre 21. Mitgliederversammlung in Köln abhielt, war am 23.10.2014 von der Stadt Köln, gleichfalls Mitglied der GFI, zu einer Ortsbesichtigung des Kölner Großmarktes eingeladen worden.